Forschungsschwerpunkt: Völkerrechtsgeschichte

Die Geschichte des Völkerrechts gehört zu den Rechtsgebieten, die traditionell wenig Aufmerksamkeit erfahren haben, zuletzt aber nicht nur in den Fokus der Rechtsgeschichte, sondern vieler Disziplinen gelangt sind. Das Projekt untersucht die zwischenstaatlichen Beziehungen zwischen Früher Neuzeit, 19. Jahrhundert und dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Es interessiert sich besonders für die Wissenschaftsgeschichte des Völkerrechts.

Das „Ius inter Gentes“ im Frontispiz zu Richard Zouches gleichnamiger Monografie von 1661. Wie „international law“ (Jeremy Bentham) und seine nationalstaatlichen Übersetzungen des 19. Jahrhunderts zu „Droit international“, „Diritto internazionale“, „Derecho internacional“ sowie „Internationalrecht“ legt „Ius inter Gentes“ den Fokus auf eine zwischenstaatliche Rechtsordnung und vollzieht gegenüber dem tradierten „Ius Gentium“ eine Wahrnehmungsverschiebung.

Der Schwerpunkt des Forschungsprojekts liegt auf Begriffen, Geltungsgründen und Grundprinzipien des Völkerrechts. Das Projekt untersucht anhand dieser paradigmatischen Veränderungen rechtlicher Strukturen in den internationalen Beziehungen im 19. und 20. Jahrhundert. Die internationalen Strukturen weisen im Forschungszeitraum eine bemerkenswerte Entwicklung auf: Zwischen dem Ende des Ancien Régime und bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs entwickelt sich das Völkerrecht von einem Koexistenz- zu einem Kooperationsrecht. Neue internationale Regimes zur Regulierung von mannigfaltigen politischen, sozialen und ökonomischen Interessen werden gegründet. Die Staatenbeziehungen werden in zunehmendem Maße verrechtlicht. Prinzipien wie die Grundrechte der Staaten oder die internationale Gemeinschaft treten hervor. Ideen wie die der Menschenrechte und des internationalen Friedens werden weiterentwickelt und konkretisiert. Zwischenstaatliche Organisationen beginnen, die internationalen Beziehungen zu gestalten. Dabei ist ein Prozess der Universalisierung des Völkerrechts zu beobachten.

Ziel ist, in einem interdisziplinären Zusammenhang das Völkerrecht als einen eigenen Typus normativer Ordnung zu begreifen und seine historischen Strukturmerkmale zu analysieren: Welche Ziele und Werte konstituiert das Völkerrecht des 19.  Jahrhunderts? Wer waren die Akteure und welcher juristischen Instrumente bedienten sie sich? In welcher Form universalisierten und verrechtlichten sich globale Normen und Ordnungen? 

Ein besonderer Fokus soll auf der Frage der Rechtsquellen des Völkerrechts liegen, die von der zeitgenössischen Völkerrechtswissenschaft diskutiert und postuliert wurden. Dazu sollen exemplarisch die bekannten und weniger bekannten Protagonisten jener Disziplin erforscht werden, die im Verlauf des 19.  Jahrhunderts durch die Gründung des Institut de Droit International, durch Zeitschriftengründungen und neue Lehrstühle einen bemerkenswerten Aufschwung nahm. Dieser Wandel des Völkerrechts fand zwischen 1789 und 1914 reichen publizistischen Niederschlag bei Georg Friedrich von Martens, Theodor Schmalz, Julius Schmelzing, Friedrich Saalfeld, Carl Baron Kaltenborn von Stachau, Robert von Mohl, Henry Wheaton, August Wilhelm Heffter, August von Bulmerincq, Carl Bergbohm, Johann Caspar Bluntschli, Leopold Neumann, James Lorimer, William Edward Hall, Fedor Fedorowitsch von Martens, Carlos Calvo, Henry Bonfils, Franz von Liszt, John Westlake, Frantz Despagnet, Lassa Oppenheim und vielen anderen Autoren mehr. In allen diesen Werken wird die Frage nach den Grundlagen und Prinzipien des Völkerrechts angesprochen.

Zugleich wird nach der Universalisierung jenes Regelkomplexes gefragt, der sich in der Vormoderne und teilweise auch noch im 19.  Jahrhundert als „ius publicum europaeum“ verstand, aber zunehmend globale Geltung beansprucht. Wie vollzog sich diese Universalisierung, und in welchem Verhältnis steht sie zu Entwicklungen wie Dekolonisierung oder regionalen politischen Zusammenschlüssen?

Lehre zur Völkerrechtsgeschichte

Das Seminar im Sommersemester 2014 „Die Farben des Ersten Weltkriegs. Akteure und Rechtfertigungsnarrative im Sommer 1914“ wurde an der Paneuropäischen Hochschule (Paneurópska vysoká škola) Bratislava (Slowakei) durchgeführt

Gruppenfoto des Giftgas-Seminars vor der ABC-Abwehrschule

Seminar „Neutralität – Ein Institut des europäischen Völkerrechts im Wandel“

Plakat zum Seminar Neutralität

Das Plakat zum Seminar im Sommersemester 2017 „Neue Kriege?"

Seit dem Wintersemester 2013/14 unterrichtet Miloš Vec an der Universität Wien einen Kurs „Völkerrechtsgeschichte“. Die als Vorlesung konzipierte Lehrveranstaltung erstrebt, die Völkerrechtsgeschichte von ihren Anfängen bis in die Gegenwart zu verfolgen und eine möglichst globalgeschichtliche Perspektive einzunehmen. Dabei sollen die wesentlichen Epochen und Institute sowohl der Staatenpraxis als auch der Völkerrechtswissenschaft angesprochen werden. Dies geschieht zunächst aus juristischer Sicht, aber auch unter Berücksichtigung von Erkenntnissen aus der allgemeinen Geschichtswissenschaft, der Politikwissenschaft (IB), der Philosophie und der Soziologie.

Der Kurs beginnt in der Vorklassischen Antike (4.-2. Jahrtausend vor Christus) und verläuft dann in chronologischer Abfolge weiter von altgriechisch-persischer Zeit, römisch-hellenistischer Zeit über Mittelalter und Neuzeit (mit ihren Binnenperiodisierungen) bis in die Gegenwart des 21. Jahrhunderts. In die Betrachtung werden Quellen verschiedenster Art (Texte, Bilder, Filme) eingebunden, die den Wandel der normativen Vorstellungen in den internationalen Beziehungen veranschaulichen. Die Leistungskontrolle besteht aus zwei Klausuren.

Zusätzlich finden regelmäßig Seminare zu völkerrechtsgeschichtlichen Themen statt. Dazu werden oft Kooperationen mit in- und ausländischen Partnern eingegangen. Das Seminar im Sommersemester 2013 „Zivilisation und Kultur? Kriterien der Zugehörigkeit zur Völkerrechtsgemeinschaft im 19. Jahrhundert“ fand in Györ (Ungarn) statt; dabei wurde mit der Universität Györ (Prof. László Milassin) kooperiert. Das Seminar im Sommersemester 2014 „Die Farben des Ersten Weltkriegs. Akteure und Rechtfertigungsnarrative im Sommer 1914“ wurde an der Paneuropäischen Hochschule (Paneurópska vysoká škola) Bratislava (Slowakei) durchgeführt, Kooperationspartner vor Ort war Prof. JUDr. Jozef Klimko.

Im Wintersemester 2014/15 wurde in Zusammenarbeit mit der ABC-Abwehrschule des österreichischen Bundesheeres „Lise Meitner“ und der Landesverteidigungsakademie ein völkerrechtsgeschichtliches Seminar zu „Giftgas im Ersten Weltkrieg. Völkerrecht, Diplomatie und chemische Kampfstoffe“ veranstaltet. Das Themenspektrum reichte vom ersten Einsatz von Chlorgas bei Ypern am 22. April 1915 über die Chemiewaffenkonvention 1997 bis zum heutigen Umgang mit chemischen Altlasten.

Die Kooperation mit der Landesverteidigungsakademie wurde seither mehrfach fortgesetzt.Es folgten völkerrechtsgeschichtliche Seminare zum Kulturgüterschutz und zur Neutralität.Im Seminar „Kulturgüterschutz – Geschichte und Gegenwart“ wurde in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Baukulturelles Erbe der Donau-Universität Krems die Fragen nach verschiedenen Arten des Umgangs mit Kunst- und Kulturgütern in Kriegs- wie in Friedenszeiten gestellt.

Die Studierenden behandelten innerstaatliche Phänomene wie die Französische Revolution und die Chinesische Kulturrevolution ebenso wie Plünderungen und Zerstörungen infolge zwischenstaatlicher Konflikte, besonders während der beiden Weltkriege. Auch die neuesten Bilderstürme des sogenannten „Islamischen Staat“ bis hin zu den aktuellen völkerstrafrechtlichen Ansätzen wurden besprochen. Das Seminar fand in der Tschechischen Akademie der Wissenschaften und im Seminarhotel des Tschechischen Militärs in Prag statt.

Das Seminar „Neutralität – Ein Institut des europäischen Völkerrechts im Wandel“ stellte die militärischen, wirtschaftlichen und politischen Implikationen der Neutralität und ihren Wandel ins Zentrum. Im Fokus standen einerseits die klassische und moderne Völkerrechtstheorie mit ihren wichtigen Autoren wie Hugo Grotius, Emer de Vattel, August Wilhelm Heffter und Friedrich Fromhold Martens sowie die spannungsreiche Verbindung zur Doktrin vom bellum iustum. Andererseits untersuchten die Studierenden auch die Staatenpraxis gegenwärtig und ehemals neutraler Länder wie Irland, Finnland, Schweden, Belgien, der Schweiz, Österreich, der Vereinigten Staaten aber auch Laos. Dabei nahmen die aktuellen Herausforderungen von europäischer Integration und Globalisierung einen wichtigen Platz in der Diskussion der Rechtsstellung der Neutralen ein. Das Seminar fand in der Landesverteidigungsakademie statt.

Das Seminar „Neue Kriege?“ widmete sich aus interdisziplinärer Sicht dem Wandel organisierter Gewalt in den internationalen Beziehungen, die den traditionellen Kriegsbegriff zu sprengen scheint. Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren Wiener Studierende der Fächer Rechtswissenschaften, Geschichtswissenschaften, Philosophie, Militärwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Japanologie, Internationale Entwicklung, Afrikawissenschaften und sogar Astronomie. Es fand als Blockseminar im Juni 2017 in Wien statt. Eine Exkursion wurde an die 1752 gegründete Theresianische Militärakademie in Wiener Neustadt unternommen. Außerdem wurde ein Vortrag von Mary Kaldor, der Begründerin des Begriffs „New Wars“, im Institut für die Wissenschaften vom Menschen (IWM) besucht. Diese hielt die Keynote zum Workshop “‘New Wars‘ and the Human Condition“, der am 10. und 11. Mai 2017 im IWM stattfand.

Workshops & Konferenzen

Im März 2013 fand in Kooperation mit dem CAS-Projekt "The Transformation of International Law and Norwegian Sovereignty in 1814" der Universität Oslo ein Workshop statt. "1815 and the History of International Law" fragte nach den Wechselwirkungen von Völkerrecht und Verfassungsrecht unter besonderer Berücksichtigung der norwegischen Souveränität 1814/1815. Hier ist das Programm des Workshops, hier das Plakat.

Im September 2015 fand im Poppelsdorfer Schloss in Bonn eine zusammen mit Prof. Dr. Mathias Schmoeckel veranstaltete Tagung zum Wiener Kongress statt.

"The Vienna Congress and the Transformation of International Law" fragt anhand einer der berühmtesten politischen Institutionen überhaupt nach Voraussetzungen, Erscheinungsformen und dem Wandel zwischenstaatlicher Konfliktlösung in Form von Diplomatie und Völkerrecht im frühen 19. Jahrhundert. Die internationale und interdisziplinäre Konferenz wurde von den Universitäten Bonn und Wien sowie dem LOEWE-Schwerpunkt "Außergerichtliche und gerichtliche Konfliktlösung" unterstützt . Hier findet sich das Tagungsprogramm, hier das Poster. Eine Publikation ist geplant.

Publikationen zur Völkerrechtsgeschichte (in Auswahl)

­Bücher:

Andreas Fahrmeir, Gunther Hellmann und Miloš Vec (Hg.), "The Transformation of Foreign Policy: Drawing and Managing Boundaries from Antiquity to the Present", Oxford: Oxford University Press 2016, xii, 304 pp.

Thomas Hippler und Miloš Vec (Hg.), Paradoxes of Peace in 19th Century Europe, Oxford: Oxford University Press 2015, IX, 294 Seiten.

Luigi Nuzzo und Miloš Vec (Hg.), Constructing International Law – The Birth of a Discipline, Frankfurt am Main: V. Klostermann 2012 (Studien zur europäischen Rechtsgeschichte 273), XVI, 545 Seiten. 

Rainer Klump und Miloš Vec (Hg.), Völkerrecht und Weltwirtschaft im 19. Jahrhundert, Baden-Baden: Nomos Verlag 2012 (Studien zur Geschichte des Völkerrechts 26), VII, 271 Seiten. 

Serge Dauchy und Miloš Vec (Hg.), Les conflits entre peuples. De la résolution libre à la résolution imposée, Baden-Baden: Nomos Verlag 2011 (Studien zur Geschichte des Völkerrechts 24), IX, 197 Seiten. 

Miloš Vec, Recht und Normierung in der Industriellen Revolution. Neue Strukturen der Normsetzung in Völkerrecht, staatlicher Gesetzgebung und gesellschaftlicher Selbstnormierung, IX, 491 Seiten, Frankfurt am Main: V. Klostermann 2006 (Studien zur europäischen Rechtsgeschichte 200; Recht in der Industriellen Revolution 1). 

Miloš Vec, Zeremonialwissenschaft im Fürstenstaat. Studien zur juristischen und politischen Theorie absolutistischer Herrschaftsrepräsentation, X, 540 Seiten, 7 Tafeln, Frankfurt am Main: V. Klostermann 1998 (Ius Commune Sonderhefte, Bd.106).

Aufsätze:

Miloš Vec, "The Transformation of Foreign Policy: Legal Framework, Historiography, Theory" (with Andreas Fahrmeir and Gunther Hellmann), in: Andreas Fahrmeir, Gunther Hellmann, and Miloš Vec (eds.), The Transformation of Foreign Policy: Drawing and Managing Boundaries from Antiquity to the Present, Oxford: Oxford University Press 2016, pp. 13-29.

Miloš Vec, "Inside/Outside(s). Conceptualizations, Criteria and Functions of a Dichotomy in Nineteenth-Century International Legal Doctrine", in: Andreas Fahrmeir, Gunther Hellmann, and Miloš Vec (eds.), The Transformation of Foreign Policy: Drawing and Managing Boundaries from Antiquity to the Present, Oxford: Oxford University Press 2016, pp. 51-71.

Miloš Vec, "The Multiple and Changing Purposes of Foreign Policy" (with Andreas Fahrmeir and Gunther Hellmann), in: Andreas Fahrmeir, Gunther Hellmann, and Miloš Vec (eds)., The Transformation of Foreign Policy: Drawing and Managing Boundaries from Antiquity to the Present, Oxford: Oxford University Press 2016, pp. 285-295.

Miloš Vec, Peace as a Polemic Concept. Writing the History of Peace in Nineteenth Century Europe (zus. mit Thomas Hippler), in: Thomas Hippler und Miloš Vec (Hg.), Paradoxes of Peace in 19th Century Europe, Oxford: Oxford University Press 2015, S.3-16.

Miloš Vec, From Invisible Peace to the Legitimation of War. Paradoxes of a Concept in 19th Century International Law Doctrine, in: Thomas Hippler und Miloš Vec (Hg.), Paradoxes of Peace in 19th Century Europe, Oxford: Oxford University Press 2015, S.19-36.

Miloš Vec, The Power of Peace. Diplomacy between the Congress of Vienna and the Paris Treaties 1919: Impressive Progress, Structural Shortcomings and a Tragic Failure, in: UNChronicle. The magazine of the United Nations, Volume LI, Number 3 (Special Issue on Conference Diplomacy, 1815-2015), 2014, S.16-19.

Miloš Vec, Keine Idee von Frieden ohne dunkle Seiten. Das Ringen um eine gerechte Weltordnung zwischen geltendem Völkerrecht und ethischen Idealen hält bis heute an. in: Frankfurter Rundschau, Feuilleton, vom 12. Dezember 2014, S. 30-31.

Miloš Vec, Alle Weltworte streben nach Standardisierung. Vereinheitlichung und Vereinheitlichungskritik in historischer Perspektive, in: Heinz-Dieter Assmann, Frank Baasner, Jürgen Wertheimer (Hg.), Normen, Standards, Werte – was die Welt zusammenhält, (Wertewelten 3), Nomos Verlagsgesellschaft Baden-Baden 2012, S.11-34. 

Miloš Vec, The Birth of International Law as a Legal Discipline in the 19th Century (zusammen mit Luigi Nuzzo), in: dies. (Hg.), Constructing International Law – The Birth of a Discipline, Frankfurt am Main: V. Klostermann 2012 (Studien zur europäischen Rechtsgeschichte 273), S.IX-XVI.  

Miloš Vec, Principles in 19th Century International Law Doctrine, in: Luigi Nuzzo und Miloš Vec (Hg.), Constructing International Law – The Birth of a Discipline, Frankfurt am Main: V. Klostermann 2012 (Studien zur europäischen Rechtsgeschichte, 273), S.209-227. 

Miloš Vec, From the Congress of Vienna to the Paris Peace Treaties of 1919, in: Bardo Fassbender, Anne Peters (Hg.), The Oxford Handbook of the History of International Law, Oxford 2012, S.654-678. 

Miloš Vec, Universalisation, Particularization, and Discrimination. European Perspectives on a Cultural History of 19th Century International Law, in: InterDisciplines. Journal of History and Sociology, Sonderheft: Law and Historiography, 2 (2012), S.79-101. 

Miloš Vec, Verrechtlichung internationaler Streitbeilegung im 19. und 20. Jahrhundert? Beobachtungen und Fragen zu den Strukturen völkerrechtlicher Konfliktaustragung, in: Serge Dauchy und Miloš Vec (Hg.), Les conflits entre peuples. De la résolution libre à la résolution imposée, Baden-Baden: Nomos Verlag 2011 (Studien zur Geschichte des Völkerrechts 24), S.1-21. 

Miloš Vec, National and Transnational Legal Evolutions – Teaching History of International Law, in: Kjell Å Modéer und Per Nilsén (Hg.), How to Teach Comparative European History. Workshop at the Faculty of Law, Lund University 19-20 August 2009 (Skrifter utgivna vid Ju-ridiska Fakulteten i Lund Nr 175 Acta Societatis Juridicae Lundensis), Jurisförlaget i Lund, Lund 2011, S.25-38. 

Miloš Vec, Grundrechte der Staaten. Die Tradierung des Natur- und Völkerrechts der Aufklärung, in: Rechtsgeschichte. Zeitschrift des Max-Planck-Instituts für europäische Rechtsgeschichte 18 (2011), S.66-94.  

Miloš Vec, Völkerrechtswissenschaft, in: F. Jaeger (Hg.), Enzyklopädie der Neuzeit, Bd. 14, Metzler Verlag Stuttgart 2011, Sp.392-394.  

Miloš Vec, Juridifying ‘Balance of Power’ – a Principle in 19th Century International Legal Doctrine (December 5, 2011). European Society of International Law (ESIL) Conference Paper Series. Available at SSRN: http://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=1968667

Miloš Vec, Wie aufklärerisch war die Völkerrechtswissenschaft des 18. Jahrhunderts?, in: Rainer Enskat und Andreas Kleinert (Hg.), Aufklärung und Wissenschaft, Acta Historica Leopoldina Nr.57 (2011), S.25-47 (2012 erschienen). 

Miloš Vec, Intervention/ Nichtintervention. Verrechtlichung der Politik und Politisierung des Völkerrechts im 19. Jahrhundert, in: Ulrich Lappenküper und Reiner Marcowicz (Hg.), Macht und Recht. Völkerrecht in den internationalen Beziehungen, Schöningh Verlag: Paderborn 2010, S.135-160.

Kontakt:

Univ.-Prof. Dr. Miloš Vec
Lehrstuhl für europäische Rechts- und Verfassungsgeschichte
Universität Wien
Juridicum
Schottenbastei 10-16
A-1010 Wien
e-mail: milos.vec@univie.ac.at