Gastforscherin aus Japan

13.04.2026

Kiwako Murata

Von April bis Juni 2026 ist Kiwako Murata, Doktorandin an der Fakultät für Rechtswissenschaften der Universität Kyoto, zu Gast am Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte. Sie beschäftigt sich mit der Beziehung zwischen Recht und Kolonialismus durch Erforschung der kolonialen Elemente, die dem Begriff der Rechtsstaatlichkeit innewohnen. Ihr besonderes Interesse gilt der Normalisierung von Ausnahmezuständen in kolonialen Kontexten und deren Fortwirken unter dem Deckmantel der Rechtsstaatlichkeit durch institutionelle und praktische Ausgestaltungen von Strafverfahren und Habeas Corpus.

Ihr Forschungsaufenthalt dient der Weiterentwicklung ihres Dissertationsprojekts im Hinblick auf koloniale Rechtsgeschichte. Der Fokus liegt auf einem tieferen theoretischen und historischen Verständnis von Kolonialismus sowie der epistemischen Gefüge, die dessen Entwicklung begünstigt haben.

Portraitfoto Kiwako Murata