Die Jahre 1860 und 1861 stellen einen Meilenstein in der Verfassungsgeschichte der Habsburgermonarchie dar. Die von Kaiser Franz Joseph I. erlassenen Verfassungsdokumente, das Oktoberdiplom von 1860 sowie das Februarpatent von 1861, markieren – nach den kurzlebigen Verfassungen von 1848/49 – den Beginn einer Verfassungskontinuität in der Habsburgermonarchie bzw. der Republik Österreich.
Anlässlich des 165-Jahr-Jubiläums wird nicht nur die schwierige Entwicklung zum Verfassungsstaat nachgezeichnet, sondern auch die Ursachen und Folgen des Umbruchs erörtert.
Richard Lein, Christoph Schmetterer und Jana Osterkamp:
Podiumsdiskussion „Vom Neoabsolutismus zum Reichsrat. Der Umbruch 1860/61 und seine Folgen“ | Parlament Österreich
