Modulprüfung Rechts- und Verfassungsgeschichte

 

Prüfungsablauf:

  1. Namensaufruf, Klärung, wer erschienen ist, und konkrete Zeitplanung
  2. Ausgehend von der Reihenfolge der Prüfungsliste bleiben jeweils 3 bis 4 Kandidat*innen im Raum (die übrigen Kandidat*innen müssen etwa 1-1,5 Stunden im Raum oder außerhalb warten). Aus der Reihenfolge der Prüfungsliste ergeben sich die konkreten Prüfungsfragen. Es wird einzeln geprüft und Fragen werden nicht weitergegeben.
  3. Vor jeder einzelnen Prüfung: Vorlage und Prüfung der Sammelzeugnisse und Studierendenausweise
  4. Prüfungsgespräch: Kandidat*in wird einzeln geprüft. Es werden mindestens vier Fragen („Fragenkomplexe“) gestellt, davon zwei aus Verfassungsgeschichte und zwei aus Privatrechtsgeschichte. Da sich idealerweise ein Prüfungsgespräch entwickeln soll, kann es zu Nachfragen kommen. Falls sich aus den Antworten zu den vier Fragen keine eindeutige Note ergibt, wird eine fünfte Frage gestellt. Wenn kein Übungszeugnis vorgelegt wird, ersetzt die Analyse einer Quellenstelle eine der vier Fragen. Im Regelfall dauert eine Prüfung etwa 20 Minuten.
  5. In beiden Teilgebieten müssen zumindest Basiskenntnisse vorliegen, d.h. Nichtwissen auf einem Teilgebiet kann nicht durch besonders gute Kenntnisse im anderen Teilgebiet kompensiert werden.
  6. Ist das Prüfungsergebnis bereits nach drei Fragen negativ, so werden keine weiteren Fragen gestellt, da für eine positive Diplomprüfungsnote die Mehrheit der gestellten Fragen positiv sein muss.
  7. Nach jedem Prüfungsgespräch: Notenbekanntgabe und kurzes Feedback

Prüfungsstoff

Es gilt die gemeinsame Stoffabgrenzung.

 

Empfohlene Lernbehelfe

Arbeitsgemeinschaft Österreichische Rechtsgeschichte (Hrsg.), Rechts- und Verfassungsgeschichte (7. Aufl., Wien: 2024).

oder

Th. Olechowski, Rechtsgeschichte. Einführung in die historischen Grundlagen des Rechts (6. Aufl., Wien: 2023).

 

Quellenstellenentfall/Bonus

Informationen zum Quellenstellenentfall und zum Bonus erhalten Sie hier.

Sollten Sie kein Übungszeugnis vorlegen und somit eine Quellenstelle zum Analysieren bekommen, so finden Sie alle prüfungsrelevanten Quellenstellen in:

Ch. Schmetterer/K. Staudigl-Ciechowicz, Arbeitsbuch Rechtsgeschichte (Wien: 2023).

Einige – jedoch nicht alle – Quellen sind auch in der Quellensammlung „QUESA“ enthalten.

 

Tipps für die Prüfungsvorbereitung

  • Besuchen Sie, wenn möglich, Übungen und Vorlesungen aus Rechts- und Verfassungsgeschichte.
  • Nehmen Sie an den Lehrveranstaltungen aktiv teil.
  • Achten Sie bei der unmittelbaren Prüfungsvorbereitung darauf, den Stoff auf Verständnis und nicht auswendig zu lernen. Helfen können Ihnen dabei Lerngruppen mit Ihren Kolleg*innen, bei denen Sie sich gegenseitig abprüfen und den Stoff erklären.
  • Nutzen Sie die Möglichkeit bei Prüfungen zuzuhören.

ABMELDUNGEN sind bis spätestens 23:59 am Werktag vor dem Prüfungstermin, ausschließlich bei nicole.anicic@univie.ac.at bekanntzugeben.