Wissenschaftliche Gäste

Das Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte bietet für nationale und internationale Wissenschaftler in verschiedenen Karriereabschnitten (DoktorandInnen, HabilitandInnen, wissenschaftliche MitarbeiterInnen sowie ProfessorInnen) ein Gästeprogramm an. Es beinhaltet die Zurverfügungstellung eines Arbeitsplatzes, die Benützung der Bibliotheksbestände und die Eingliederung in das Institutsleben. Wir bitten unsere Gäste während ihres Aufenthalts eine fakultätsoffene Präsentation zu ihrem Forschungsvorhaben zu halten. Die Dauer des Aufenthalts ist von mindestens zwei Wochen bis einem Semester (4 Monate) flexibel. Eine finanzielle Unterstützung für den Aufenthalt durch das Institut ist grundsätzlich nicht möglich, in besonderen Fällen kann aber nach Rücksprache mit dem Dekanat eine solche beantragt werden. Auf den Homepages https://grants.at// und https://forschung.univie.ac.at/services/foerderungen/foerderungsuebersicht/ können Sie sich über nationale und universitäre Förderungsmöglichkeiten informieren.

Bewerbungen sind laufend möglich und an rechtsgeschichte@univie.ac.at zu richten.

Die Bewerbungsunterlagen sollen beinhalten:

Ø  Lebenslauf

Ø  Titel und Kurzbeschreibung des Forschungsvorhabens (samt eines max. 100 Wörter langen Abstracts des Projekts auf Deutsch und Englisch für die Institutshomepage)

Ø  Terminvorschläge für den geplanten Aufenthalt

Ø  Wenn möglich, die Nennung eines facheinschlägigen Betreuers oder Betreuerin am Institut

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

 

 

 

2018

Peter Aschenbrenner (Purdue University): Rechtsquellen insbesondere zur Parlamentarismusgeschichte

Coleman A. Dennehy (UC Dublin): Jurisdiction in Parliamentary History (Gastprofessur WS 2017/2018)

Gábor Hamza (Eötvös-Loránd-Universität, Budapest): Österreichische Privatrechtsgeschichte und Einfluss des österreichischen Rechtsdenkens und der Kodifikation des österreichischen Privatrechts (Zivilrechts und Handelsrechts) in Europa

Thomas Prendergast (Duke University & IFK Fellow), Ludwig Gumplowicz, Eugen Ehrlich, and the Sociology of Empire

Mónica García-Salmones Rovira (Erik Castrén Institute of International Law and Human Rights, University of Helsinki), Human Rights, Natural Rights and International Law

Hendrik Simon (Goethe-University/Peace Research Institute Frankfurt): The Myth of Liberum Ius ad Bellum. Justifying the Use of Force in 19th-Century Legal Theory and Political Practice

Katja Škrubej (Ljubljana): Ivan Ritter von Žolger

Raphael Schäfer (Max Planck Institute for Comparative Public Law and International Law, Heidelberg), Between Humanity and Necessity – The Laws of War in the 19th Century

 

2017

Peter Aschenbrenner (Purdue University): Rechtsquellen insbesondere zur Parlamentarismusgeschichte

Hweisyin Chen (Taipeh): Das Rechtssystem der Qing-Dynastie (1644-1912)

Coleman A. Dennehy (UC Dublin): Jurisdiction in Parliamentary History (Gastprofessur WS 2017/2018)

Katharina Flechsig (Göttingen): Von Rittern der Rechte und Gewissensmördern. Juristenideal und Juristenkritik in der Frühen Neuzeit

Gábor Hamza (Eötvös-Loránd-Universität, Budapest): Österreichische Privatrechtsgeschichte und Einfluss des österreichischen Rechtsdenkens und der Kodifikation des österreichischen Privatrechts (Zivilrechts und Handelsrechts) in Europa

 

2016

Mehmed Becic (Univerzitet u Sarajevu, Sarajevo): Rechtstransplantate und Rechtspluralismus: Transformation des Privatrechts in Bosnien und Herzegovina 1878-1918

Prof. Dr. Bernardino Bravo Lira (Santiago de Chile): Österreichisch-iberoamerikanischer Rechtstransfer, insbesondere Rezeptionsgeschichte des österr. Strafgesetzes von 1803 in der iberoamerikanischen Rechtskultur.

Andrew Fisher (Univerzita Karlova Praha, Prag): Translating the New Czech Civil Code into English: Historical Contexts and Future Directions. The case study of the 1866 English translation of the Austrian Civil Code

Katharina Flechsig (Göttingen): Der Gelehrten Recht ist der Macht und Gelds Knecht. Juristenkritik als Expertenkritik in der Frühen Neuzeit

Prof. Dr. Yoichi Nishikawa (The University of Tokyo): Europäische Rechtsentwicklungen zur Zeit des Investiturstreits

Mate Petervari (Szeged): Die Entwicklung der Verwaltungsorganisation in Ungarn und Österreich im 19. Jahrhundert.

Prof. Dr. Han Shen (Nanjing): Verwaltungsgeschichte

Hendrik Simon (Goethe-Universität, Frankfurt): Der Mythos vom freien Recht zum Krieg im 19. Jahrhundert

 

2015

Prof. Dr. Bernardino Bravo Lira (Santiago de Chile): Österreichisch-iberoamerikanischer Rechtstransfer, insbesondere Rezeptionsgeschichte des österr. Strafgesetzes von 1803 in der iberoamerikanischen Rechtskultur.

Mate Petervari (Szeged): Die Entwicklung der Verwaltungsorganisation in Ungarn und Österreich im 19. Jahrhundert.

 

2014

Dr. Ernest C. Bodura LL.M. (Kłodzko): Pandektistik und die Lehre des Römischen Rechts an den Universitäten Lemberg und Krakau (seit 2014 laufend Aufenthalte am Institut)

Prof. Gábor Hamza (Budapest): Europäische Kodifikationsgeschichte

Mauro Spedicati (Salento, Lecce / Macerata): Dovere Di Umanità: Communitá e Individuo Nel Dibattito internazionalistico Tra XIX E XX Seculo.

Dr. Yinhong Wang (Beijing), Sozialistischer Rechtsstaat und die Entwicklung der Verfassungskontrolle in China.

 

2013

Mauro Spedicati (Salento, Lecce / Macerata): Dovere Di Umanità: Communitá e Individuo Nel Dibattito internazionalistico Tra XIX E XX Seculo.

Dr. Yinhong Wang (Beijing), Sozialistischer Rechtsstaat und die Entwicklung der Verfassungskontrolle in China.