Willkommen am Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte

Das Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte ist Teil der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien. Es blickt auf eine über 150-jährige Tradition zurück. Seine Anfänge lassen sich auf die Berufung von George Philipps auf den damals neugeschaffenen Lehrstuhl für Deutsche Reichs‐ und Rechtsgeschichte im Jahre 1851 zurückverfolgen. Seither fanden zahllose Reformen des Jus-Studiums statt.

Heute sieht das Institut seine Hauptaufgabe darin, die Rechtsgeschichte weiter zu modernisieren, zugleich aber möglichst viel von dem tradierten Wissen an die nächste Generation weiterzugeben.

Eine ausführliche Darstellung der Geschichte des Instituts für Rechts- und Verfassungsgeschichte finden Sie hier.

 Aktuelles

Präsentation

Univ.-Prof. Dr. Ilse Reiter-Zatloukal präsentiert als Vorsitzende der Expertenkommission den Bericht der "Rothschild-Kommission".

Auszeichnung

Univ.-Prof. Dr. Thomas Olechowski erhielt den Wissenschaftspreis 2021 der Margaretha Lupac-Stiftung für Parlamentarismus und Demokratie.

Der von Margarethe Lupac gestiftete Preis wird alle zwei Jahre von einem Kuratorium, bestehend aus Nationalratsabgeordneten und Bundesratsmitgliedern unter dem Vorsitz des Nationalratspräsidenten vergeben. Ausgezeichnet werden Arbeiten, die das Verständnis für die Grundlagen, die Funktionsweise und die Grundwerte der österreichischen Republik fördern und die dazu beitragen, die Bedeutung von Toleranz im Diskurs über Fragen der Politik, Kunst und gesellschaftlichen Entwicklungen zu vermitteln. Der Preis wurde für das wissenschaftliche Gesamtwerk Olechowskis, insbesondere für seine als "monumental" bezeichnete Biographie Hans Kelsens vergeben.

Pensionierung

Unser geschätzter Kollege Thomas Simon wurde am 30. September 2021 pensioniert.
Wir danken ihm für seinen langjährigen Einsatz und wünschen ihm das Allerbeste für den "Unruhestand"!

Thomas Olechowski, gemeinsam mit Herbert Kalb u. Anita Ziegerhofer (Hrsg.)

2021, Manz Wien, LXXVIII+806 Seiten

Auszeichnung

Dr. Paul Hahnenkamp, BA, von 2015-2020 Universitätsassistent am Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte, erhielt einen der diesjährigen Ars-Iuris-Dissertationspreise. Er wurde im Juli 2021 mit seiner Arbeit über „The Deniers of International Law in the 19th Century “ promoviert. Die Verleihung fand im Rahmen der Ars Iuris Jahreskonferenz am 23. September 2021 im Dachgeschoss des Juridicum statt. Die Dissertation handelt von Juristen, Philosophen, Staatswissenschaftlern, Diplomaten des 19. Jahrhunderts, die von anderen zeitgenössischen Gelehrten als sogenannte Leugner des Völkerrechts bezeichnet werden. Ihnen wird vorgeworfen, die rechtliche Verbindlichkeit des Völkerrechts sowie seine Autonomie als Wissenschaft zu negieren

Erasmus+ Besucher*innen

Vom 2. bis zum 6. August 2021 hatte das Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte zwei Gäste aus Italien zu Besuch: Selene Mangialardo und Stefania Creti waren im Rahmen des Erasmus+ Programms (Staff Mobility for Training) in Wien. Als Verwaltungsmitarbeiter*innen der Università Salento (Lecce) informierten sie sich in vergleichender Perspektive über die Administration von Forschung und Lehre an unserer Fakultät. Im Zentrum standen dabei Managementpraktiken und Serviceleistungen für Studierende, über die sie sich mit verschiedenen Ansprechpartner*innen austauschten. 

Neu erschienen: Spitra, Die Verwaltung von Kultur im Völkerrecht. Eine postkoloniale Geschichte.

Die völkerrechtsgeschichtliche Studie von Dr. Sebastian M. Spitra bietet einen neuen Blick auf die Entstehung der rechtlichen Konzepte und Ideen des Kulturgüterschutzes. Eine solche historische Neuausrichtung dieses Rechtsgebiets wird durch die aktuellen Herausforderungen für das Kulturerbe in einer globalisierten Welt erforderlich. Nicht nur mehren sich die Forderung nach Kulturgutrestitutionen von dekolonisierten Staaten, sondern das Kulturerbe wird in Neuen Kriegen auch wieder vermehrt zur Zielscheibe bewaffneter Konflikte. Das Ziel des Buchs ist es, ein postkoloniales Narrativ in die Geschichte des Kulturgüterschutzes einzuschreiben.

Das Werk ist auch als OpenAccess Publikation elektronisch erhältlich.

Nomos, 2021, 409 Seiten
ISBN 978-3-8487-5375-8
E-ISBN 978-3-8452-9514-5

Für weitere Informationen, siehe hier. Die OpenAccess Version des Buchs kann hier heruntergeladen werden.

Neu Erschienen

Dieses Buch zeigt, dass Sprache das zentrale Werkzeug jeder Juristin und jedes Juristen ist. Es soll sprachliches Problembewusstsein vermitteln und für den alltäglichen Sprachgebrauch sensibilisieren. Neben vielen allgemeinen Ratschlägen geben ausgewiesene Experten Einblick in die „richtige“ Sprache unterschiedlicher juristischer Anwendungsgebiete: Wissenschaft, Gesetzgebung, Vertragsgestaltung, Rechtsberatung, Rechtsprechung, Journalismus. Zahlreiche Übungsbeispiele runden dieses Lehrbuch ab. Überlegter Sprachgebrauch ist ein Schlüssel zum Erfolg in Studium und Praxis.

2021, facultas/UTB, 280 Seiten
ISBN 978-3-8252-5560-2
EUR 22,70
Mai 2021

Honorarprofessor MinR Dr. Josef Pauser, MSc

Das Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte freut sich über Verstärkung: Das Rektorat hat mit 30.3.2021 Herrn MinR Dr. Josef Pauser, MSc, Leiter der Abt 6 (Bibliothek und Kommunikation) am österreichischen Verfassungsgerichtshof und wiederholt Lehrbeauftragter an den Universitäten Wien und Innsbruck zum Honorarprofessor für Österreichische und Europäische Rechts- und Verfassungsgeschichte ernannt. Lebenslauf und Schriftenverzeichnis von Prof. Pauser finden Sie HIER.
Prof. Pauser wird seine Lehrtätigkeit im WS 2021/2022 aufnehmen.

Die Kompetenzverteilung zwischen Bund und Ländern in Geschichte und Gegenwart

Ein Beitrag zur Rechtsgeschichte des österreichischen Föderalismus. Zugleich ein Beitrag zum 100. Geburtstag des Bundes-Verfassungsgesetzes

Internationale Konferenz am 27. und 28. Mai 2021
Online über Zoom

Die Kompetenzverteilung zwischen Bund und Ländern, heute v.a. in den Art 10-15 B-VG geregelt, ist Kernstück des bundesstaatlichen Grundprinzipes der österreichischen Verfassung. Sie war schon bei der Entstehung des Bundes-Verfassungsgesetzes 1920 einer seiner umstrittensten Abschnitte, und auch später waren Änderungen in diesem Katalog stehts politisch umkämpft, geht es hier doch - deutlich wie an kaum einer anderen Stelle der Bundesverfassung - um die Verteilung der Macht im Bundesstaat schlechthin. Zugleich ist die extrem detailliert beschriebene Aufzählung der Bundeskompetenzen der wohl sperrigste und am schwersten zu lesende Abschnitt der Bundesverfassung, der ein theoretisches Konzept dahinter scheinbar vermissen lässt. Aus Anlass des 100. Geburtstages des B-VG wird der Geschichte der Kompetenzverteilung in Österreich sowie auch in Deutschland, der Schweiz und den USA nachgegangen und die gegenwärtige Situation analysiert.

Organisatoren: Thomas Olechowski, Martin P. Schennach, Christoph Schmetterer, Ewald Wiederin


Veranstalter: Kommission für Rechtsgeschichte Österreichs der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Forschungsstelle für Rechtsquellenerschließung des Instituts für Rechts- und Verfassungsgeschichte der Universität Wien und Institut für Römisches Recht und Rechtsgeschichte der Universität Innsbruck

Programm: http://www.rechtsgeschichte.at/media/programmfolder-kompetenzverteilung.pdf

Neu Erschienen: Die Brauerei Zipf im Nationalsozialismus

Ein österreichisches Brauunternehmen zwischen V2-Rüstungsbetrieb, KZ-Außenlager und NS-Kriegswirtschaft

Stefan Wedrac

2021, Böhlau Verlag Wien
ISBN: 978-3-205-21107-5
Auflage: 1. Auflage
288 Seiten, mit 27 s/w Abb., gebunden


 Ein Spaziergang auf den Spuren der Revolution 1848

Mag. Marie Therese Mundsperger LL.M.: Zum Jahrestag 13. März 1848

Die Geschichten über Wien im März 1848 und das folgende Revolutionsjahr sind voll mit Persönlichkeiten, die aus einem Hollywood-Film stammen könnten. Trotzdem werden sie selten erzählt. Grund genug das zu ändern – am Jahrestag der Revolution, dem 13. März 1848, bei einem kurzen Spaziergang an vier Schauplätzen.

Aufgrund der aktuellen Covid-19 Situation konnte der Spaziergang nur online stattfinden.

Auf der Homepage der Österreichischen Demokratiestiftung finden Sie eine Karte, Video- und Soundfiles zum Download und Nachspazieren.

Die Rechtsverhältnisse der Juden in der Schweiz von der Vormoderne bis zur Gegenwart

Workshop II - 19. und 20. Mai 2021

Der Workshop II zu den Rechtsverhältnissen der Juden in der Schweiz baut auf dem Workshop I auf, vertieft bereits thematisierte Gegenstände und setzt neue Schwerpunkte. Dazu zählen erstens, der Dualismus zwischen nationalem und kantonalem Recht, anhand der Beispiele von Schaffhausen und Genf, zweitens die französischsprachige Westschweiz, die Romandie, drittens, die schweizerisch-jüdische Rechtsgeschichte der Peripherie der alten dreizehnörtigen Eidgenossenschaft, insbesondere die der ehemaligen Zugewandten Orte, und viertens, das Spannungsverhältnis von Rechtsstaat und Demokratie. Neu ist auch die Thematisierung der Frage, wie die „Rechtsgeschichte der Juden in der Schweiz“ oder eine „Schweizerische Rechtsgeschichte der Juden“ in der universitären Lehre und in einer Quellenedition abgebildet werden soll. Die Idee, Quellen, die einen Bezug zur Geschichte der Juden in der Schweiz aufweisen und sich im Österreichischen Staatsarchiv befinden, im Original anzusehen, muss pandemiebedingt auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

Konzept: Miroslav Barukčić, Lic.iur.utr. und LL.M., Universität Zürich und
Stephan Wendehorst, D.Phil. (Oxon.), Universität Wien

Programm: https://jhrr.univie.ac.at/veranstaltungen/tagungen/workshops/die-rechtsverhaeltnisse-der-juden-ii-2021/

Judith Vöcker “In the Name of the German Nation” The German Jurisdiction in Warsaw and Radom during the Nazi Occupation of the General Government (1939–1944)

VWI invites in cooperation with the Department of Legal and Constitutional History to: Judith Vöcker "In the Name of the German Nation" The German Jurisdiction in Warsaw and Radom during the Nazi Occupation of the General Government (1939-1944)

Monday, 26 of April 2021, 15:00-17:00
Online via Zoom: https://us02web.zoom.us/j/81124963173?pwd=bm1pTjNCc0FUZE9uRVZxd0JSU3pNdz09

For more information click here.

This research project focusses on the German jurisdiction in the General Government and how it treated and punished crimes committed by Jews, Poles, and ethnic Germans during the Nazi occupation of Poland. The presentation will address what the occupiers defined as a criminal offense and according to which legal basis these were prosecuted by the German legal entities. The focus lies on the German Court and the Special Court and their verdicts, since they sentenced not only Jewish but also Polish and ethnic German defendants for a plethora of so-called criminal offenses. From a micro-historical point of view, the presentation will examine the development of court verdicts throughout the occupational years in Warsaw and Radom. It thereby shows whether and why any changes within the juridical entities occurred - and whether and how these were connected to the occupation politics for the respective territories or the (un)successful course of the war. To this end, the occupation politics for the General Government will be discussed to reveal for which political and strategic purposes it was established. This is supported by a comparison of similar criminal offences committed by Jews, Poles, and ethnic Germans in order to reconstruct the way these German juridical entities treated criminal cases and offenders from all spheres of society - and lastly, to explore to what extent their verdicts were influenced foremost by their racial ideologies, occupational aims, and the course of the war.

Commented by Miloš Vec & in cooperation with the Department of Legal and Constitutional History, University of Vienna

„Austria inventa?“ Symposium zu Martin P. Schennachs Geschichte der österreichischen Staatsrechtslehre

Das Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte der Universität Wien lädt alle Interessierten herzlich ein zur Teilnahme am Online-Buchsymposium zu Martin Schennachs (Innsbruck) 'Austria inventa? Zu den Anfängen der österreichischen Staatsrechtslehre.

Die Panelists sind:

Natasha G. Wheatley (Princeton)

Jana Osterkamp (München)

Peter Becker (Wien)

Gerald Kohl (Wien)

Moderation: Sebastian M. Spitra

Das Symposium findet via Zoom am Donnerstag, 22. April 2021, um 15:00 bis ca. 16:30 Uhr statt.

Neu Erschienen: Tätigkeitsbericht 2020

Der Tätigkeitsbericht 2020 des Instituts für Rechts- und Verfassungsgeschichte im Studienjahr 2019/2020 zeigt einen Überblick über die vielfältige Lehr- und Forschungstätigkeit an unserem Institut.

Modulprüfung: Prüfer*inneneinteilung

Von März 2021 bis Juni 2021 übernimmt Frau Univ.-Prof. Dr. Lena Foljanty als neue Prüfer*in hinzu die halbe Namensgruppe von Herrn Univ.-Prof. Dr.iur. Thomas Simon, also Hern - Kinc.

Ab Oktober 2021 wird die gesamte Simon-Namensgruppe von Foljanty geprüft!

Neu Erschienen

Kohl/Neschwara/Olechowski/Pauser/Reiter-Zatloukal/Vec (Hrsg)
Festschrift für Thomas Simon zum 65. Geburtstag
2020, Verlag Österreich
488 Seiten, gebunden
ISBN: 978-3-7046-8596-4

Veranstaltung „Juridification, Politicization, and Circumvention of Law: (De-)Legitimizing Chemical Warfare before and after Ypres, 1899–1925”

Miloš Vec präsentiert seinen Beitrag „Juridification, Politicization, and Circumvention of Law: (De-)Legitimizing Chemical Warfare before and after Ypres, 1899–1925” im Rahmen eines (virtuellen) Events der Association for the Promotion of International Humanitarian Law (Israel). Die Vereinigung veranstaltet einen Book Launch zum Band von Lothar Brock and Hendrik Simon (eds.), The Justification of War and International Order. From Past to Present (2021), erschienen bei Oxford University Press. Die Veranstaltung findet statt am Montag, den 22. Februar 2021, 19:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Mehr Informationen dazu finden Sie unter diesem Link.

„Justitia Award “ Univ.-Prof. Dr. Ilse Reiter-Zatloukal

Ilse Reiter-Zatloukal erhielt am 19. November 2020 den erstmals vergebenen „Justitia Award “ der “Women in Law Initiative” in der  Kategorie 2 „Academia/national“, https://youtu.be/qI_w1wIBhQ0; https://www.womeninlaw.info/ejournal-women-in-law-2020/

Feier Univ.-Prof. Dr. Thomas Simon zum 65. Geburtstag

Am 12. November 2020 beging das Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte im Rahmen eines digitalen Events den 65. Geburtstags von Univ.-Prof. Dr. Thomas Simon. Thomas Simon ist seit 2005 Inhaber einer Professur für Österreichische und Europäische Rechtsgeschichte und war bis 2018 Institutsvorstand. Zu seinen besonderen Verdiensten gehören die Erweiterung des Lehrveranstaltungsangebots um die Strafrechtsgeschichte und die Intensivierung der wissenschaftlichen Kontakte zu Rechtshistorikerinnen und Rechtshistorikern in Südosteuropa.
An seinem Geburtstag wurden unserem geschätzten Kollegen Thomas Simon online herzliche Gratulationen ausgesprochen. Nach einer Begrüßung durch die Institutsvorständin Ilse Reiter-Zatloukal und Grußworten von Dekanin Britta Zöchling-Jud folgte eine wissenschaftliche Laudatio seines Institutskollegen Miloš Vec. Kurze Geburtstagsglückwünsche steuerten ferner von nah und fern bei: Professor Dr. Dr. Dietmar von der Pfordten (Göttingen) als ältester und bester Freund; Prof. em. Dr. Dr. h. c. mult. Michael Stolleis (Frankfurt) als akademischer Lehrer während Dissertation und Habilitation; Professor Dr. Sima Avramović (Belgrad) als prominenter ausländischer Kooperationspartner sowie Mag.a Marie Therese Mundsperger (Wien) als aktuelle Mitarbeiterin am Juridicum. Neben einem für den Jubilar forschungseinschlägigen Buch aus dem 18. Jahrhundert erhielt Thomas Simon als Geburtstagsgeschenk eine soeben im Verlag Österreich erschienene Festschrift mit 24 Beiträgen. Sie trägt, passend zu den Forschungsinteressen von Thomas Simon, den Titel „Land, Policey, Verfassung“.

Neue Professorin Lena Foljanty

Das Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte begrüßt zum 1. Oktober 2020 Univ.-Prof. Dr. Lena Foljanty als neues Institutsmitglied. Sie ist Inhaberin der neuen Professur für Globalisierung und Rechtspluralismus. Bevor sie nach Wien kam war sie die Leiterin der Max-Planck-Forschungsgruppe zum Projekt Translations and Transitions: Legal Practice in 19th Century Japan, China, and the Ottoman Empire am Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt am Main. Sie war Gastforscherin an der École de hautes études en sciences sociales (Paris), an der University of Tokyo und Gakushu’in University (Tokyo) sowie Gastprofessorin an der Università Bocconi (Mailand) und an der Universität Wien. Lena Foljanty unterrichtet im kommenden Wintersemester die Vorlesung Privatrechtsgeschichte, einen Kurs zur Globalisierung und Rechtspluralismus sowie das Seminar Fritz Bauer oder: Auschwitz vor Gericht. Ab dem Termin März 2021 prüft Professorin Foljanty die Buchstabengruppen Hern –  Kinc.


Neuer Post-Doc Sebastian M. Spitra

Das Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte begrüßt Dr. Sebastian M. Spitra, B.A., LL.M. (Univ. of Michigan) zum 1. Oktober 2020 als neues Institutsmitglied. Er ist dem Lehrstuhl von Univ.-Prof. Dr. Miloš Vec zugeordnet. Sebastian M. Spitra ist Mitglied der Jungen Akademie in der Akademie der Wissenschaften und Literatur | Mainz und Mitherausgeber des Völkerrechtsblog. Er war Visiting Post-Doc am Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte (Frankfurt am Main), Gastforscher am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht (Heidelberg) und Fulbright Stipendiat sowie Grotius Fellow an der University of Michigan Law School (Ann Arbor). Er gehörte dem Institut bereits 2014 bis 2018 als Universitätsassistent (prae doc) an.

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